|
|
|
Das Schloss
Mindestens seit 1276 prägt das Schloss Homburg das Homburger Ländchen mit seiner heutigen Kerngemeinde Nümbrecht. Im damaligen frühen Mittelalter bauten die Grafen von Sayn eine Höhenburg. Aus dem Wohnturm, der wahrscheinlich im 11. Jahrhundert errichtet wurde, entwickelte sich über die Jahrhunderte eine schmucke Burganlage. 1635 bis 1743 herrschten die Grafen von Sayn-Wittgenstein von hier aus über ihre „Herrschaft Homburg". Während dieser Zeit verwandelte sich die mittelalterliche Burg durch zahlreiche Baumaßnahmen zu einem herrlichen Barockschloss.
Im Jahre 1806 wurde die Herrschaft Homburg mit dem Großherzogtum Berg zusammengefasst. Dies war das Ende der selbstständigen Herrschaft, die sich über Jahrhunderte gegen die Grafen von Berg behaupten konnte. Mit Ende der Eigenständigkeit begann der bauliche Verfall des Schlosses. Erst am Anfang des
20. Jahrhunderts endete dies durch Gründung des Museums. Denn 1926 entschied sich der Bergische Geschichtsverein, ein Museum zu etablieren. Das war der Start reger Bautätigkeit. Heute ist das Museum überregional bekannt und Schloss Homburg die gute Stube des Oberbergischen Kreises. Vorsichtige Erweiterungsbauten auf den Grundrissen alter Gebäudestrukturen sind geplant.
Im Schloss erwarten Sie unter anderem:
 |
eine rustikale und funktionstüchtige Burgküche, die sich auch für Events buchen lässt |
 |
eine umfangreiche Naturkunde-Ausstellung |
 |
Rüstungen, verschiedenste historische Waffen |
 |
ausdrucksstarke Wohnräume |
 |
engagierte Einblicke ins Handwerk vergangener Zeiten ... |
|
|

Weitere Informationen zu touristischen Angeboten rund um Schloss Homburg finden Sie unter der
Rubrik "Links".
Sie finden Schloss Homburg:
 |
etwa 50 Kilometer östliche von Köln nicht weit vom Ortskern der Gemeinde Nümbrecht |
 |
mit dem Auto reisen Sie über die BAB 4 bis zur Ausfahrt Wiehl / Gummersbach und folgen dann den Bundes- und Landstraßen über Wiehl bis Nümbrecht |
 |
mit Bus und Bahn fahren Sie mit der Oberbergischen Bahn (Regionalbahn 25) im Stundentakt bis zum Bahnhof Dieringhausen, steigen dort in ein Taxi oder die Linie 302 |
|
|